Infoportal hausbau-forum.de

06. Februar 2015

Das Online-Informationsportal hausbau-forum.de hat sich laut eigenen Angaben als eine der beliebtesten interaktiven Plattformen rund um das Thema Hausbau in Deutschland etabliert. Demnach verzeichnet das Forum laut Herausgeber 1.9 Millionen Besucher, 6.5 Millionen Seitenaufrufe, 21.000 registrierte Mitglieder, 10.000 Themen sowie 73.000 Beiträge u.a. einen Ratgeber mit über 900 Fachartikeln rund um das Thema Hausbau.
Neben dem Ratgeber bietet das Verzeichnis seinen Besuchern noch fünf weitere Bereiche an: Firmenverzeichnis, Onlineshopverzeichnis, Messekalender, Musterhausparks und Bauherrentagebücher.
Mit seinem Angebot hebt sich das Verzeichnis rund um das Thema Hausbau heraus.
Quelle: www.hausbau-forum.de

Sanierungsmaßnahmen absetzbar

27. Januar 2015

Deutsche Umwelthilfe begrüßt Bund-Länder-Initiative zur Steigerung der Sanierungsrate im Gebäudebereich und fordert weitere Maßnahmen für Effizienzsteigerungen.

Hausbesitzer sollen in Zukunft einen Teil der Kosten für das Dämmen der Wände sowie den Einbau neuer Heizkessel oder Fenster von der Steuer absetzen können. Das sieht ein Programm von Bund und Ländern vor, das der Umweltausschuss des Bundesrats jüngst diskutiert hat. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert den Bundesrat auf, dem Vorschlag zuzustimmen und appelliert an die Bundesregierung, auch die übrigen angekündigten Sofortmaßnahmen zum Schutz des Klimas zügig auf den Weg zu bringen.
Die Initiative soll eine Laufzeit von fünf Jahren und ein Volumen von fünf Milliarden Euro haben. Bislang ist jedoch umstritten, ob alle Länder den Vorschlag unterstützen werden. Im Gegenzug für das Programm hat die Bundesregierung den Ländern vorgeschlagen, die steuerliche Absetzbarkeit von Handwerker-Leistungen zu kürzen. Absetzbar sollen von den Arbeitskosten bis 6.000 Euro nur noch Beträge oberhalb von 300 Euro sein. Die DUH hält ein solches Instrument der Gegenfinanzierung für sinnvoll.
“Die steuerlichen Abschreibungen sind der erste Schritt in einem Jahr, in dem wichtige Weichen für den Erfolg der Gebäudeeffizienz gestellt werden. Dabei darf es aber nicht bleiben, sonst sind sie lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein”, sagt der DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner und verweist auf Berechnungen der KfW Bankengruppe, nach denen insgesamt Investitionen in Höhe von 840 Milliarden Euro nötig sind, um das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands bis 2050 zu erreichen.
Auch müsse für den Erfolg der Effizienzbemühungen im Gebäudebereich unbedingt der Verbraucher adressiert und überzeugt werden. Die zurückgehenden Sanierungsraten zeigten jedoch, dass bei der Aufklärung der Bevölkerung noch großer Nachholbedarf bestehe, um das zu Unrecht existierende negative Image der energetischen Gebäudesanierung abzuschütteln. “So lange Hausbesitzer nicht verstehen, warum sie dämmen oder eine neue Heizung und Fenster einbauen sollten und sie nicht umfassend und objektiv über die Vorteile der energetische Sanierung aufgeklärt werden, wird die von Ministerin Hendricks ausgerufene Wärmewende nicht gelingen”, erklärt die Referentin für Energieeffizienz Barbara Metz.
Sie fordert die Bundesregierung auf, auch die anderen im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) vorgeschlagenen Sofortmaßnahmen rasch zu beschließen, um die Effizienz im Gebäudebereich voranzubringen. Der NAPE selbst sieht vor, die bestehende Energieberatung zu optimieren, das CO2-Gebäudesanierungsprogramm weiterzuentwickeln und ein nationales Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen einzuführen. Auf diese ersten Schritte müssten dringend weitere, langfristige Maßnahmen wie die rasche und ambitionierte Überarbeitung der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) folgen.

Quelle/Zitat: http://www.haustechnikdialog.de/News/16524/Energieeffizienz-Bundesrat-muss-steuerlicher-Abschreibung-der-Gebaeudesanierung-zustimmen

Wärmedämmung: 10 häufigste Fragen

15. Dezember 2014

Bedenken gegen Wärmedämmung unbegründet

Kritische Stimmen zur Wärmedämmung gibt es mehr als genug: Schimmelbildung, Veralgung und eine erhöhte Brandgefahr werden unterstellt. Der Einspareffekt und die Wirtschaftlichkeit werden grundsätzlich bezweifelt. Antworten auf die zehn häufigsten kritischen Fragen zur Wärmedämmung gibt die Broschüre “Wärmedämmung – was spricht dagegen?” der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Hier die Kurzfassung im Überblick.

1. Zieht Wärmedämmung Schimmel an?
Dass eine Dämmung Schimmel verursacht, zählt zu den hartnäckigsten Vorurteilen. Im Grunde ist das Gegenteil der Fall: Eine Wärmedämmung beugt der Bildung von Schimmel im Haus sogar vor. Nur, wenn die Dämmung unsachgemäß ausgeführt wurde, besteht das Risiko eines Schimmelbefalls, zum Beispiel an Wärmebrücken.

2. Kann eine gedämmte Wand nicht mehr atmen?
Auch die Mär von den “atmenden Wänden“ hält sich tapfer. Fakt ist aber: Eine Wand kann nicht atmen im Sinne eines Luftaustauschs – egal ob sie gedämmt ist oder nicht. Eine Dämmung wirkt sich nicht negativ auf das Raumklima aus, sondern verbessert es sogar, weil die wärmende Hülle für mehr Behaglichkeit sorgt.

3. Werden gedämmte Häuser zu dicht?
Luftdichtigkeit ist wichtig für die Energieeffizienz. Denn gerade auch, weil Altbauten aufgrund von Fugen und Lücken in der Gebäudehülle nicht dicht sind, geht zusätzlich wertvolle Energie verloren. Das spüren die Bewohner am eigenen Leib, wenn es immer zugig und kühl ist – auch, wenn die Heizung auf Hochtouren läuft. Wichtig in einem gut gedämmten, dichten Haus ist ausreichendes Lüften.

4. Bilden sich auf gedämmten Wänden vermehrt Algen?
Algen sind ein optisches Problem, das auf Wänden und Dächern auftreten kann – das hat aber nicht unbedingt etwas mit der Dämmung zu tun. Algen lieben genau wie Schimmel Feuchtigkeit. Und Feuchtigkeitsquellen können Pflanzen, nahe gelegene Bäche, Flüsse und Teiche oder auch Schlagregen und Tauwasser sein. Besonders an sonnenarmen Nordfassaden können sich in der Folge Algen bilden. Es gibt aber Möglichkeiten, das Risiko der Algenbildung zu verringern (Dachüberstand, spezielle Fassadenputze).

5. Ist Wärmespeicherung wichtiger als Wärmedämmung?
Ist es sinnvoller, die Wärme in den massiven Wänden des Hauses zu speichern als das Haus umfassend zu dämmen? Nein, denn das Speichern von Wärme liefert im Gegensatz zum Wärmedämmen keinen Beitrag zum Energiesparen. Nur als Beispiel: Auch eine Wärmflasche im Bett ist nur hilfreich, wenn die Bettdecke als “Dämmung“ hinzukommt. Zusätzlich zur Dämmung kann sich eine gute Wärmespeicherung aber positiv auf die Raumtemperaturen im Sommer und in der Übergangszeit auswirken.

6. Sperrt die Dämmung solare Gewinne aus?
Es stimmt, dass eine Dämmung die Aufnahme von Sonnenwärme (=solare Gewinne) deutlich reduziert. Allerdings sind die solaren Gewinne über die Gebäudehülle wesentlich kleiner als die durch eine Dämmung mögliche Energieeinsparung.

7. Werden durch Wärmedämmung die berechneten Einsparungen gar nicht erreicht?
Wenn es im Winter kalt wird, hält dicke Kleidung uns warm. Denselben Effekt hat eine Dämmung beim Haus – das ist grundsätzlich unbestritten. Allerdings ist es hier etwas komplizierter: Für eine erfolgreiche Sanierung ist eine sorgfältige Planung und eine genaue Berechnung der Energieeinsparung wichtig. Wird hier schlampig gearbeitet, kann es sein, dass die gesteckten Ziele nicht erreicht werden. Daran ist dann aber nicht die Dämmung schuld, sondern der Faktor Mensch.

8. Rechnet sich Wärmedämmung überhaupt?
Ob sich eine Dämmung rechnet, hängt von vielen Faktoren ab und erfordert immer eine Betrachtung des Einzelfalls. Die Wirtschaftlichkeit einer Wärmedämmung hängt im Einzelfall von der Art und den Kosten der jeweiligen Maßnahme ab, vom Ausgangszustand des zu dämmenden Bauteils und von der künftigen Preisentwicklung des eingesparten Energieträgers. Hier gilt ebenfalls der Grundsatz: Nur wer sorgfältig plant, spart auch maximal Energie und Heizkosten.

9. Erhöht eine Fassadendämmung das Brandrisiko?
Die meisten Brände in Wohnhäusern entstehen innerhalb des Hauses aufgrund von defekten elektrischen Geräten, durch Fehler bei der Elektroinstallation oder durch Zigaretten oder Kerzen. Mit der Fassadendämmung hat das nichts zu tun. Problematisch wird es, wenn das Feuer auf die Dämmung übergreift, denn Polystyrol im Wärmedämmverbundsystem ist schwer zu löschen. Allerdings ist es genauso schwer, eine verputzte oder verkleidete Außendämmung in Brand zu setzen. Bei fachgerechter Verarbeitung gibt es kein Brandrisiko durch Dämmung.

10. Ist eine Dämmung mit Polystyrol ökologisch oder am Ende Sondermüll?
Unterschiedliche Dämmmaßnahmen erfordern unterschiedliche Dämmstoffe mit jeweils eigenen Eigenschaften, Vorzügen oder Nachteilen. Es gibt also keine per se guten oder schlechten Dämmstoffe. Auch der Kostenfaktor muss bedacht und stets ins Verhältnis zum Nutzen gesetzt werden. Wichtig zu wissen ist: Sämtliche Dämmstoffe sparen während ihrer Nutzungsphase am Gebäude ein Vielfaches der Energie ein als für ihre Produktion eingesetzt wird.

Quellenzitat: http://www.energie-fachberater.de/news/waermedaemmung-die-zehn-haeufigsten-fragen.php

In Ergänzung hierzu eine Information zu Hochleistungsdämmstoffen, den Vakuuminsolationspaneelen (VIP):
Diese Dämmstoffe sind die jüngsten auf dem Markt und erreichen zur Zeit die beste Dämmwirkung, so dass die Dämmung besonders platzsparend ausfällt. Vakuumdämmplatten bestehen aus einem offenporigen Stützkern und einer hochdichten Hülle. Weil das Vakuum nicht beschädigt werden darf, ist eine genaue Planung und sorgfältige Verarbeitung der Dämmung erforderlich.

Sanierung wird steuerlich gefördert

03. Dezember 2014

Was die Bauwirtschaft fordert, hat die Regierung nun beschlossen: eine weitere steuerliche Förderung für die Gebäudesanierung!

„Der Schutz unseres Klimas ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Es ist unstrittig, dass die Sanierung des Gebäudebestandes einen wichtigen Anteil zur Energieeinsparung leisten kann. Deshalb ist der Vorstoß von Bundeswirtschaftsminister Gabriel für eine steuerliche Förderung der Gebäudesanierung zu begrüßen.“, sagte Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, im Vorfeld der heutigen Kabinettssitzung der Bundesregierung in Berlin. Die Sanierung des Gebäudebestandes kann einen wichtigen Anteil zur Energieeinsparung leisten.
Schneider weiter: „Umso unverständlicher ist der anhaltende Widerstand gegen eine solche Lösung durch Bundesfinanzminister Schäuble und die Bundesländer. Wir fordern daher die Länder auf, ihre Blockadehaltung aufzugeben. Über die zusätzlich ausgelösten privaten Investitionen werden die kurzfristigen Einnahmeausfälle kompensiert. Außerdem stärken mehr Investitionen den heimischen Arbeitsmarkt und die sozialen Sicherungssysteme. Für die wichtige Aufgabe des Klimaschutzes sollten gerade die SPD-geführten Länder zusammen mit Bundeswirtschaftsminister Gabriel eine vernünftige Lösung mit Bundesfinanzminister Schäuble finden können. Ansonsten bleiben die Ankündigungen zum Klimaschutz ein Bekenntnis ohne Wert.“
Noch immer ist der Gebäudebereich für knapp 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland sowie für rund 30 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die Bundesregierung hat sich mit der “Energieeffizienz-Strategie Gebäude” im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Schneider: „Dann muss die Bundesregierung auch ihre Anstrengungen verstärken. Daher muss nun ein neuer Anlauf für eine steuerliche Förderung der Gebäudesanierung genommen werden.“

Quelle: http://www.haustechnikdialog.de/News/

Steuerbonus für Sanierer

03. Dezember 2014

03.12.2014 Berlin. Das Bundeskabinett hat heute mit dem ersten Fortschrittsbericht zur Energiewende, dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) und dem Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 weitreichende energiepolitische Beschlüsse gefasst.

Auf Grundlage einer mehrjährigen Datenbasis und vertiefter Analysen beschreibt der Fortschrittsbericht den Stand der Energiewende und der Zielerreichung und legt zudem weitere Maßnahmen zur Zielerreichung und Umsetzung der Energiewende dar. Die Experten-Kommission zum Monitoring Prozess “Energie der Zukunft” hat zum Fortschrittsbericht eine Stellungnahme erarbeitet, die dessen Vorsitzender, Prof. Dr. Löschel, gestern Bundesminister Sigmar Gabriel überreicht hat.

Der NAPE setzt auf einen intelligenten Mix aus Beraten und Informieren, Fördern und Fordern. Seine wichtigsten Elemente sind der Vorschlag zur Einführung einer steuerlichen Förderung von energetischen Gebäudesanierungen, die Aufstockung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms und wettbewerbliche Ausschreibungen für Energiesparprojekte mit einem angestrebten Fördervolumen im dreistelligen Millionenbereich pro Jahr. Auch die Stärkung des Marktes für Energieeffizienz – u. a. über verbesserte Bürgschaftsangebote für Contracting-Projekte – sowie eine gemeinsame Initiative zusammen mit der Wirtschaft zur Etablierung von bis zu 500 Energieeffizienz-Netzwerken, sind wesentliche Bestandteile.

Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW wird um 200 Mio. Euro auf insgesamt 2 Mrd. Euro pro Jahr aufgestockt. Gleichzeitig soll mit der steuerlichen Förderung von energetischen Gebäudesanierungen zusätzliche Zielgruppen erschlossen werden. Vorgesehen ist hierfür ein Volumen von 1 Milliarde Euro pro Jahr bis 2019. Zur Umsetzung der steuerlichen Förderung von Effizienzmaßnahmen im Gebäudesektor wird die Bundesregierung Gespräche mit den Ländern führen, mit dem Ziel, spätestens Ende Februar 2015 eine finale Entscheidung zu treffen. Allein für die Gebäudesanierung stehen damit 3 Mrd. Euro pro Jahr bereit.

Insgesamt sollen mit dem NAPE 390 – 460 Petajoule (PJ) Energie eingespart werden, das entspricht etwa dem Energieverbrauch von Bremen und Thüringen. Zusätzliche Energieeinsparungen in einer Größenordnung von 110 – 160 PJ werden mit Maßnahmen im Verkehrsbereich erreicht. Mit den Maßnahmen des NAPE können bis 2020 zusätzliche Investitionen von mehr als 80 Mrd. Euro angestoßen werden. Um das nationale Klimaschutzziel für 2020 zu erreichen, müssen alle Sektoren einen zusätzlichen Minderungsbeitrag erbringen, dies gilt auch für den Stromsektor.

Quellenzitat: www.bmwi.de

Baustandard-Broschüre

13. November 2014

Der Verein Pro Passivhaus e. V., welchem die VACU-ISOTEC KG als Gründungsmitglied angehört, hat eine kostenlose Broschüre aufgelegt, welche (zukünftige) Bauherren über aktuelle Baustandards aufklärt. Ob EnEV-Haus oder Plusenergiegebäude, ob Sonnenhaus oder KfW-Effizienzhaus, ob Aktivgebäude oder Niedrigstenergiehaus: Auf 16 Seiten erklärt die Publikation die unterschiedlichen Konzepte und benennt dabei Stärken und Schwächen.
Außerdem wird den Lesern gezeigt, wo Gemeinsamkeiten der verschiedenen Baustandards mit dem Passivhaus sind und welche Konzepte sich mit dem Passivhaus als Grundlage besonders einfach realisieren lassen.
Die Broschüre steht auf der Website von Pro Passivhaus kostenlos als PDF zum Download bereit.
Hier geht es zum Download der Borschüre.

Passivhaus-Branchenführer

15. September 2014

Die Passivhaus Dienstleistung GmbH (PHD) ist Herausgeber des namhaften Passivhaus-Branchenführers.
Im Bereich Dämmstoffe ist hier auch die VACU-ISOTEC KG als Fachpartner für Hochleistungsdämmung, speziell Vakuum-Isolationspaneele, vertreten.

Die 1999 gegründete PHD ist Dienstleister für Qualitätssicherung und berät Bauherren, Planer und Ingenieure beim Bau von Passivhäusern. Während der Planung und später auch der Durchführung eines Bauvorhabens hilft sie dabei, tatsächlich den angestrebten, äußerst energieeffizienten Passivhausstandard zu erreichen und stellt das Zertifikat “Qualitätsgeprüftes Passivhaus Dr. Wolfgang Feist” aus. Seit ihrer Gründung 1999 sichert die PHD durch dieses Zertifikat die Einhaltung der anspruchsvollen Standards sowohl bei der Sanierung von Altbauten als auch beim Neubau von Wohngebäuden, kommunalen Einrichtungen und Bürogebäuden.

In Seminaren und Workshops schult die PHD zudem Einsteiger und Fortgeschrittene rund um das Thema Passivhaus. Gemeinsam mit dem Passivhaus Institut und der IG Passivhaus Deutschland betreibt sie Öffentlichkeitsarbeit für den Qualitätsstandard Passivhaus. Bis zum August 2006 hat die Passivhaus Dienstleistung GmbH den Bau oder die Sanierung von ca. 85.000 Quadratmetern Wohn- oder Nutzfläche in Einfamilien-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern, Bürogebäuden und öffentlichen Bauten im Passivhausstandard begleitet und zertifiziert (das entspricht ungefähr 700 Wohneinheiten).

Zur Geschichte: Die Entwicklung der PHD ist untrennbar mit dem 1996 gegründeten Passivhaus Institut (PHI) verbunden. Das von Dr. Wolfgang Feist geleitete, unabhängige Forschungsinstitut führte von Darmstadt aus erfolgreich das Passivhaus als einen der weltweit führenden Baustandards ein, der mit wirtschaftlich attraktiven Mitteln einen sehr hohen Wohnkomfort und einen extrem niedrigen Energiebedarf erreicht. Die offensichtlichen Vorteile des Konzepts führten schnell zu einer starken Nachfrage sowohl nach generellen Informationen als auch nach detaillierter technischer Beratung. Um diesem Interesse gerecht zu werden, gründeten Mitarbeiter des PHI 1999 eine separate GmbH, die sich insbesondere der Qualitätssicherung beim Passivhausbau und der Verbreitung des Passivhausstandards widmen sollte: Die Passivhaus Dienstleistung GmbH.

Die PHD erarbeitete sich schnell einen guten Namen für kompetente Beratung, Qualitätssicherung, Zertifizierung und Weiterbildung rund um das Passivhaus. Seit September 2000 führt Dipl. Ing. (FH) Martin Such die Geschäfte der GmbH, die 2005 größere Büros in der Rheinstraße in Darmstadt bezog. Nach wie vor arbeiten die mittlerweile vierzehn Mitarbeiter der Passivhaus Dienstleistung GmbH eng mit den Kollegen vom Passivhaus Institut zusammen und erfahren so unmittelbar von den neuesten Ergebnissen der Forschung und Qualitätssicherung für Passivhauskomponenten. Neben der eigenen Erfahrung aus über 400 betreuten Projekten ist es dieser Zugang zum aktuellen Stand der Wissenschaft, der das Beratungsniveau der PHD ausmacht.

Quelle: PHD-Internetauftritt 2014

Abzocke mit Energieausweis

18. August 2014

Nicht jeder Haushalt braucht einen Energieausweis. Darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz hin. Nötig sei ein solcher Energieausweis nur für Immobilienbesitzer, die ein Haus verkaufen oder eine Wohnung neu vermieten wollen.
Gerne greifen wir aus aktuellem Anlass dieses Thema auf: denn laut der Heilbronner Stimme versuchen unseriöse Firmen derzeit, Verbrauchern am Telefon Energieausweise zu verkaufen. Betroffene sollten sich nicht unter Druck setzen lassen, rät das Blatt in seiner Ausgabe vom 18. August 2014. Demnach vermitteln die Anrufer Verbrauchern den Eindruck, dass Energieausweise für jeden Haushalt gesetzlich verpflichtend seien. Zugleich wird den Angerufenen angeboten, ihnen einen solchen Ausweis auszustellen. Stimmt der Immobilienbesitzer zu, erhält er eine Auftragsbestätigung zusammen mit einer Zahlungsaufforderung in Höhe von 99,90 Euro zugeschickt. Laut Verbraucherschützer handelt es sich um eine Firma mit dem Namen „Özkan Energiemarketing EF.“
Nachfragen zu diesem Thema beantwortet die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz direkt.

ULTRA-VIP® Terrassendämmung

04. August 2014

In eigener Sache: ULTRA-VIP® ist eine spezielle Baudämmplatte mit einem Vakuumkern, die eine 8- bis 10-mal geringere Wärmeleitfähigkeit als herkömmliche Dämmsysteme aufweist. Das ULTRA-VIP® ist eine Kombination aus den Vakuum-Isolationspaneel-Typen FRONT-VIP® 2-E und BASE-VIP® 1, wobei anstelle der Polystyrol-Platte eine 15 mm starke PUR-Deckschicht eingesetzt wird. Dank des 50 mm breiten PUR-Einleimers im Randbereich ist ein Anpassen bzw. Beschneiden der Ränder um bis zu 30 mm möglich.

Der Kern der Dämmplatte, das Standardpaneel PURE-VIP®, besteht aus einem gepreßten Pulver, dessen Hauptbestandteil mikroporöse Kieselsäure ist mit Zusätzen von Infrarottrübungsmitteln zur Minimierung des Wärmestrahlungsdurchgangs. Hinzu kommt ein geringer Anteil organischer Zellulosefasern zur Verbesserung der mechanischen Stabilität.

Dieser Plattenkern ist nicht brennbar und in die Brandschutzklasse A2 eingestuft; das Gesamtprodukt entspricht der Baustoffklasse DIN 4102-B2. Das Kernmaterial wird in einem speziellen Verfahren mit einer gas- und wasserdampfdichten Mehrschichtverbundfolie umhüllt, evakuiert und verschlossen.

Grundsätzlich kommen Produkte von VACU-ISOTEC® dort zum Einsatz, wo auf kleinem Raum eine hohe Wärme- oder Kältedämmung erforderlich ist. Sie weisen dank der geringen Wärmeleitfähigkeit von 0,007 W/m²K des Vakuumkerns bei deutlich geringerer Aufbauhöhe eine höhere Dämmleistung auf, als herkömmliche Dämmstoffe.

ULTRA-VIP® Elemente sind fertig konfektioniert speziell zur Flachdach- und Terrassendämmung. Durch die unterseitige Gummigranulatmatte und die oberseitige PUR-Decklage ist der sensible Paneelkern gut gegen Beschädigung geschützt. Dank der beschneidbaren PUR-Einleimer im Randbereich können evtl. Bautoleranzen oder Aufmaßfehler ausgeglichen werden.
Die Paneele sind gemäß Kundenwunsch in vielen Formaten und Stärken herstellbar.

Weitere Information sowie Bestellmöglichkeiten gibt es hier …

Energieausweis ist Pflicht

01. Mai 2014

Mit Inkrafttreten der neuen Energieeinsparverordnung zum 1. Mai 2014 wurden Energieausweise für Häuser und Wohnungen zur Pflicht.
Der MDR (www.mdr.de) weist auf seiner Homepage darauf hin, dass bereits in Immobilienanzeigen auf die Art des Ausweises hingewiesen werden muss. Auch müssen Vermieter oder Vermittler Bei Wohnungsbesichtigungen den Energieausweis vorlegen und dem Mieter aushändigen, sobald der Mietvertrag rechtskräftig ist. Wer sich als Vermieter nicht daran hält, wird mit Geldbuße in Höhe von bis zu 15.000 Euro bedroht.

Hintergrund: In der Energieeinsparverordnung sind die gesetzlichen Anforderungen an Wärmeschutz und Anlagentechnik bei Neubauten geregelt. Ziel ist es, bis 2050 einen im Wesentlichen klimaneutralen Bestand an Gebäuden zu haben. Weiterführende Information zum Thema gibt es hier:

Bundesregierung: Infos zur Energieeinsparverordnung

VZ Sachsen: Infos zum Energieausweis

Verbraucherzentrale Bundesverband: Infos zum Energieausweis

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